Am 17. November 2026 findet im Park Saal der EPI die Ethik-Tagung der Schweizerischen Epilepsie-Stiftung statt. Das Thema lautet «Angehörige im Fokus: Wie gelingt echte Mitbestimmung?».
Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit kognitiver Beeinträchtigung werden im Alltag von Angehörigen, Fachpersonen und Institutionen begleitet. Dabei treffen unterschiedliche Bedürfnisse, Erwartungen und Rollenverständnisse aufeinander. Dieses Zusammenspiel birgt Herausforderungen. Es eröffnet aber auch die Chance, gemeinsam Lebensräume zu gestalten, in denen Mit- und Selbstbestimmung gelingen.
Wie können Angehörige einbezogen und gleichzeitig die Selbstbestimmung der Betroffenen gestärkt werden? Und wie lässt sich Mitbestimmung im institutionellen Alltag konkret leben? Diesen Fragen gehen Betroffene, Angehörige sowie Expertinnen und Experten aus Medizin, Bildung und Sozialer Arbeit in Fachreferaten, praxisnahen Einblicken und einer Podiumsdiskussion nach. Durch den Nachmittag führt Daniela Lager, Moderatorin der SRF-Gesundheitssendung «Puls». Die Fragestellungen sind auch für die Mitarbeitenden der Institutionen im Gesundheitscluster Lengg von grosser Relevanz. Mit PD Dr. med. Bigna Bölsterli von der Klinik Lengg und Priska von Arx von der Oberstufenschule Lengg wirken zudem zwei Fachpersonen aus dem Cluster mit.
Wann? Dienstag, 17. November 2026, 13.00 bis 16.45 Uhr
Wo? Epilepsie-Stiftung, Bleulerstrasse 60 in 8008 Zürich, als auch online möglich.
Tagungsbeitrag
Die Teilnahme vor Ort inklusive anschliessendem Apéro kostet CHF 75.–,
die Online-Teilnahme CHF 50.–.
Programm
Start: 13.00 Uhr
Referate: 13.10 bis 16.00 Uhr (mit Kaffeepause)
Podiumsdiskussion: 16.00 bis 16.45 Uhr
Apéro: ab 16.45 Uhr